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Donnerstag, 13. August 2015

1. Schultag von K1

K1 Einschulung lief wieder erwarten ganz gut. Er hatte vorher etwas Bedenken weil er nicht so richtig wusste was ihn genau erwartet etc.
Der Gottesdienst fing um 8 Uhr an (naja später aber geplant war 8 Uhr) und war ganz schön auch wenn der katholische Pfarrer (ökumenischer Gottesdienst) noch eine Schulung für den PC gebrauchen könnte ;-) aber der andere Pastor hat es dann mit Humor genommen. Am Ende sollten noch alle Schulkinder zum segnen nach vorne kommen da standen dann alle im Kreis und sie sind reihum gegangen und haben erst jedes Kind gefragt ob sie die Hand auf den Kopf legen dürfen das wollte K1 nicht aber der Pastor hat sich dann hingehockt und die Hände auf K1 Hände gelegt und das war ok für ihn.
Die Einschulungsfeier (fing so 9:15 an) in der Turnhalle war dann auch ganz nett. Alle 6 anderen Klassen der Schule haben gemeinsam ein "Musical" vorgeführt mit dem Fazit jeder sollte so bleiben wie er ist und sich nicht verändern nur weil andere das von ihnen erwarten. Dabei wurde dann aber ein Erstklässler von einer Wespe gestochen und es wurde trotz kühlen sehr dick, so dass sie zum Hausarzt (ca. 50 m von der Schule entfernt) sind wo er noch Cortison gespritzt bekommen hat.
Dann wurden alle Lehrer einmal kurz vorgestellt und auch der Hausmeister (mit dem man sich nach Rat der Direktorin besser nicht anlegen sollte „wink“-Emoticon ) und die beiden Klassenlehrerinnen bleiben vorne und "ihre" Erstklässler wurden aufgerufen und haben sich in der Mitte gesammelt. Dann sind die Erstklässler mit ihren Lehrerinnen und entsprechend den Eltern hinterher durch ein Spalier der großen Schüler zu ihren neuen Klassenzimmern gegangen. Da ist nur der Papa mitgegangen weil K2 sich nicht trennen wollte. Da gab es noch ein paar Zettel für die Eltern und die Schüler durften sich einen Platz suchen, es gab schon mal eine erste Info so die Schüler ihre Materialien lagern können die nicht mit nach Hause müssen. Danach blieben die Schüler mit den Lehrerinnen bis 11:30 in den Klassen und die Eltern/Großeltern etc. durften Kaffee trinken und Kuchen essen gehen.
Um 11:30 haben wir K1 wieder abgeholt. Wir waren noch in der Zwischenzeit zu Hause die restlichen Materialien und
Stupsi holen. Sie hatten in der Zwischenzeit ihre Paten aus der 4. Klasse kennen gelernt, eine Frühstücks und Hofpause gemacht und den Umriss (aufklappbar) einer Schultüte von außen mit dem Motiv ihrer Schultüte bemalt. Die Hausaufgabe bestand dann daraus den Inhalt innen rein zu malen.
Ich denke morgen kann er beruhigter in die Schule starten und die Klassenlehrerin hat schon gesagt: Morgen geht es richtig los!

Mittwoch, 12. August 2015

Schultüte für K1

Morgen wird K1 eingeschult.
Da noch einige Sachen zu erledigen sind und wir ab heute auch noch 5 Leute zusätzlich zum übernachten hier haben (4 Großeltern & Patentante) habe ich die Schultüte gestern schon mal fertig gepackt.
Die Schultüte selber haben die Kinder von den Erzieherinnen im Kindergarten als Abschiedsgeschenk gebastelt bekommen. Es gab 4 Motive zur Auswahl (Löwe, Tiger, Cowboy, Fee) mit leichten Farbvariationen und als Rohlingfarbe grün und gelb. Die Kinder wurden nach ihren Wünschen gefragt, die Eltern durften es vorher nicht sehen.
Außer K1 hat von den 17 Kindern nur noch ein anderes Mädchen auch die Löwentüte genommen (die allerdings auch in seine Klasse kommt) aber immerhin ist es nicht ganz so massenhaft wie die anderen 3 Motive. Ich habe K1 dann auch im Anschluss gefragt ob ihm die Tüte auch wirklich gefällt, im Zweifelsfall hätte ich auch etwas anderes gebastelt oder besorgt.

In die Tüte kommen
Außerdem bekommt er von uns als Einschulungsgeschenk eine Armbanduhr, wir haben es jetzt schon eine ganze Weile geübt und zumindest volle und halbe Stunden gehen schon einigermaßen und viertel Stunden manchmal. Wir haben lange überlegt und er wollte einer "einfach nur blaue" Uhr haben und letztendlich haben wir uns für eine von Scout entschieden die einfach nur blau ist.

Ich bin schon sehr gespannt wie es morgen läuft.

Donnerstag, 25. September 2014

Montessori Grundschule bei mir

Ich war "damals" auf einer Montessori Grundschule da wir aktuell ja im Nachbarort evtl. eine bekommen und wir erwägen unsere Kinder dorthin statt in die Regelgrundschule zu schicken hier ein Bericht wie es bei mir war das Konzept etwas mehr kennen zu lernen.
Alle 4 Klassen waren in einem Klassenraum insgesamt ca. 30 Kinder. In unserer Schule gab es 4 Etagen und auf jeder Etage 2 solcher Klassen.
Morgens war (nach einem Gleitzeit ankommen) erst mal 2 Stunden Freiarbeit da konnte man alleine oder in Gruppen Aufgaben machen die man selbst wählen konnte. Teilweise konnte man auch eine englisch, italienisch oder Koch AG freiwillig machen (auch altersabhängig). Kunst war meiner Erinnerung nach auch einen Vormittag die Woche je Altersstufe.
Danach gab es eine Frühstückspause währenddessen hat die Lehrerin manchmal etwas vorgelesen und dann gab es "Parkpause". Weil der Schulhof so klein und nur Beton war wurde er hauptsächlich als Parkplatz der Lehrer genutzt und auf der anderen Straßenseite eine riesiger Park. Es gab einen Bereich den wir nutzen durften und die beiden Lehrer unserer Etage (ich weiß gar nicht ob die anderen Kinder wo anders im Park waren oder zu einer anderen Zeit?!) Spazierten auf den Wegen um diesen Bereich herum oder saßen auf einer Bank wo sie alles im Überblick hatten. Einen Spielplatz gab es in dem Bereich nicht aber man konnte auch so die Zeit rum bekommen.
Nach der Parkpause wurde dann in Altersgruppen aufgeteilt. Oft hatten 1+2 und 3+4 Klasse zusammen z.B. Sport. Manche Fächer gab es für die 1. Klasse auch noch gar nicht wie Diktat oder Sachunterricht.
Hausaufgaben gab es für die ganze Woche (Schreiben, Lesen, Rechnen) und wurden einmal die Woche kontrolliert wann man wie viel machte bleib einem selbst überlassen. Die Mengenangabe war je nach Altersstufe mehr oder weniger. Wenn man mehr als das angegebene machte auch gut je nach dem wie man wollte. Es gab ein Deutsch und ein Mathe Heft wo aufgaben drin waren. Wenn man eins voll hatte gab es das nächste.
Zusätzlich gab es auch in Fächern wie Aufsatz Hausaufgaben. Man musste erst im 2-wöchigen Rhythmus dann jede Woche einen Aufsatz zu einem vorgegebenen Thema schreiben und einige wurden dann in der Stunde vorgelesen und ich meine alle eingesammelt zum kontrollieren.
Noten und Zeugnisse gab es erst ab dem 4. Schuljahr da man sich mit dem Zeugnis auch für die Weiterführende Schule anmelden musste.
Wir haben immer Themenbezogene Ausflüge gemacht. Z.B. in Sachunterricht bei der Geschichte Kölns halt zu alten noch bestehenden Römergemäuern. Aber auch Familienausflüge am Wochenende. Schlittschuh laufen, Fahrradtour, Vor den Ferien gab es immer einen Ausflug zu einem nahe gelegenen Wasserspielplatz und bestimmt noch mehr woran ich mich einfach nicht erinnere.

Samstag, 6. September 2014

Schule! - Schule?

K1 soll nächstes Jahr (Sommer 2015) in die Schule kommen. Er wird im Januar 6 und ist dann 6 1/2. Soweit alles klar.
Seit wir hier wohnen war auch immer klar er geht hier im Dorf in die Schule. Das Dorf ist ein Stadtteil der nächsten Stadt (ca. 14km entfernt) aber halt mehr ein eigenes Dorf. Hier gibt es eine Grundschule jedes Jahr 1 oder 2 zügig und nur so um die 20 Kinder pro Klasse. Ist zu Fuß in höchstens 10 Minuten zu erreichen und direkt gegenüber vom Kindergarten. Alle Kinder aus dem Kindergarten und aus dem anderen Kindergarten im Dorf werden da hin gehen und dazu noch aus 2 umliegenden Dörfern. Da war es nur logisch - da wird er hin gehen.
Aber jetzt waren wir letzte Woche im Krankenhaus (Kinderstation) da sehe ich einen Flyer von einer freien Schule die im Nachbardorf entstehen soll. Eine Montessori Grundschule. Die Regelgrundschule da hat dieses Jahr die letzten Kinder verabschiedet (musste geschlossen werden wegen zu wenig Anmeldungen) und die Eltern da finden dass doof. Deshalb wollen sie jetzt eine Freie Schule nach Montessori Konzept im alten Schulgebäude ins Leben rufen.
Und jetzt zweifele ich doch an unserer logischen Wahl.
Ich war selber (in Köln) erst auf einer Regelgrundschule direkt um die Ecke und kam da nicht klar. Ich war kurz vor 7 (im November nach der Einschulung), große Klasse, viele Ausländer und ich konnte schon lesen als ich kam was viele anderen nicht konnten. Mir fiel es einfach leicht und da ich sehr sozial eingestellt war/bin hat die Lehrerin wenn ich fertig war mich "benutzt" das ich ihnen helfe. Ich hatte ständig Kopfschmerzen und mochte irgendwann nicht mehr zu Schule gehen. Die Kopfschmerzen kamen auch daher das ich eine Brille brauchte aber nicht nur. Es wurde ein EEG gemacht aber auch nichts gefunden. Bis Bekannte meiner Eltern meinten ihr Kind ginge auf eine Montessori Schule und wir sollten uns das doch mal ansehen. Nach einigen Gesprächen ging ich also ein paar Tage (oder Wochen, meine Erinnerung ist da etwas Lückenhaft) in die Montessori Grundschule und noch vor Ende des 1. Schuljahres wechselte ich dorthin. Meine Brüder wurden dann später direkt dort eingeschult. Die Schule war nicht mehr nebenan wir mussten dann mit der Straßenbahn einmal quer durch Köln fahren (ohne umsteigen) und waren min. 30 Minuten unterwegs aber wir konnten nach unserem Tempo arbeiten.
Meine Erfahrungen zu Montessori werde ich ein anderes Mal auf schreiben.
Jedenfalls bin ich jetzt verunsichert. Weil einerseits kurzer Schulweg auch alleine machbar nach ein paar Wochen und Kindergarten (der kleinen Brüder) ist genau gegenüber die meisten wenn nicht alle seiner Freunde werden auf die örtliche Schule gehen.
Naja wir werden jetzt im September mal zu dem Info Abend zu der neuen Schule gehen. Mal sehen wie sich das so anhört.
Ist ja grundsätzlich auch noch die Frage ob das Projekt zu Stande kommt...